|
Die Schachabteilung
|
Die ersten Wurzeln
des heutigen Schachspiels in Westerstetten reichen bis zu Beginn der 50iger
Jahre zurück. Damals trafen sich sonntags Gregor Hackenberg (verst.), Leo
Hackenberg (verst.),
Edmund Stocker (verst.), Jörg Halbherr, Hans Rampf und Benno Schnalke zum
ungebundenen Spiel im Gasthaus „Kreuz“ bei Frau Juliane. Bei schönem Wetter
nahm man liebend gerne Platz im Obst- und Rasengarten der Familie Demuth.
Durch Beruf, Heirat, Hausbau und Vaterschaft schlummerte das königliche
Spiel 30 Jahre dahin bis....ja, bis es die nachfolgende Generation
fortsetzte.
Die Idee in Westerstetten einen Schachvergleich auszutragen wurde im Jahre
1985 geboren. Bei einem Abend in der Bregenzer Lenzer-Stock-Hütte beschloss
man, daheim die langen Winterabende zu verkürzen und sich alle zwei Wochen
zu einem Schachabend zu treffen. Die Runde sollte wie bei den aktiven
Schachspielern von Oktober bis April dauern.
Die geistigen Väter und Spieler der zweiten Stunde waren:
Günter Ammon, Rudolf Austen, Egon Geißinger, Albrecht Heisler, Peter
Heisler, Josef Linder, Helmut Mayländer und Josef Schmiedel. Gesagt und
durchgeführt !
Die Spielabende fanden am Anfang in Privatwohnungen, in der alten
Minigolfhütte, im Gasthaus „Adler“ und in der Kegelbahnstube statt.
Seit der Spielrunde 87/88 haben die Schachspieler einen spielgerechten Platz
in der vorteilhaften Florianstube der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr
gefunden. Herzlichen Dank für das verständnisvolle Entgegenkommen !
Bei der Ausschusssitzung des TSV Westerstetten wurde dem Aufnahmeantrag der
Schachgruppe in den TSV zugestimmt, der auch anschließend die finanzielle
Erstausstattung mit Schachbrettern,
-figuren und -uhren übernommen hat.
Ab 1985 wurde jährlich der interne Vergleich im Spiel „Jeder gegen Jeder“
ausgetragen und der Sieger im Wanderpokal verewigt. Seit 1986 hat sich die
Anzahl der Schachspieler durch Werbung nahezu verdoppelt.
Zur Erinnerung stellen sich die Spieler im Bild von 1987/88 vor:
|
 |
Vordere Reihe von links:
Josef Linder, Benno Schnalke, Albrecht Heisler, Udo Trautmann, Helmut Moser
Hintere Reihe von links:
Helmut Mayländer, Peter Heisler, Rudi Austen, Helmut Lindner, Egon Geißinger,
Günter Ammon, Josef Schmiedel |
In den beiden
Spieljahren 1988/89 und 89/90 fanden Walter Brosinsky, Bernd Dressel, Oliver
Freiwald, Tobias Grimbacher, Hans Missel und Jörg Schneider Freude und
Freunde am Schachbrett, während Rudi Austen, Egon Geißinger, Helmut Lindner
und Josef Schmiedel aus privat-persönlichen Gründen unterbrochen haben.
Seit September 1992 nahmen wir auch an den Rundenkämpfen der C-Klasse von
Oberschwaben Nord teil. Die Zunahme der schachspielenden Vereine im Bezirk
Ulm zwang den Bezirkspielleiter, die neue D-Klasse einzuführen. Um keine
Qualifikationsrunde spielen zu müssen, traten wir mit Beginn des Spieljahres
2003/04 als Mannschaft nach Anfrage von Herrn Reinhard Nuber, Ulm,
freiwillig in die
D-Klasse ein. Damit verringern sich die Fahrkilometer und Fahrtkosten zu den
Auswärtsspielen. Andererseits ergeben sich aber bessere Aussichten, in der
Tabelle vordere Platzierungen einzunehmen. Gespielt wird an 6 Brettern. |
|
Vordere Reihe von links:
Patrick Gietl, Simone Heisler, Benno Schnalke, Fabian Haag
Hintere Reihe von links:
Raymond Gietl, Sven Moll, Stefan Bayer, Peter Heisler, Helmut Moser, Josef
Linder, Thomas Seibold
Es fehlen:
Günter Ammon, Martin Kleiner |
 |
Die Spiele auf den
64 Feldern fördern bei diesen lautlosen Begegnungen das logisch-taktische
Denken - ob im Angriff mit Fallenstellen, im Mittelspiel oder um sich in der
Verteidigung aus der Zwickmühle befreien zu wollen. Gleichzeitig ist es auch
geistiges Training für schulische Verpflichtungen.
Übungsabende finden jeden Donnerstag um 20.00 Uhr in der Florianstube statt.
|
|