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Gut gespielt und doch
wieder keine Punkte. Dieser dem Spielverlauf entsprechende Satz umschreibt
das Spiel der ersten Mannschaft und wird für einige wiederum nicht zu
verstehen sein.
Vergangenen Sonntag ging Trainer Stolecki
wieder mit einer extrem jungen Mannschaft ins Spiel. Der älteste Spieler der
Anfangsformation war 23 Jahre jung. Auf dem schwer bespielbaren Boden
versuchten uns die Gastgeber mit einer durch das Mittelfeld verstärkten
Offensive zu überrennen. Die beiden einzigen Torchancen in der ersten
Spielhälfte, die die Machtolsheimer bekamen resultierten aus Abwehrfehlern
in unsere Mannschaft und wurden in Tore umgesetzt. Den ersten Führungstreffer (16. Min) der
Gastgeber konnte Roland Deissler mit einem platzierten Distanzschuss (20.
Min) ausgleichen. Beim Seitenwechsel befand sich unsere Elf erneut in
Rückstand. In den ersten dreißig Minuten der zweiten
Spielhälfte hatten wir das Spiel klar im Griff. In der 51. Spielminute
erkämpfte sich Timo Schäfer in der eigenen Spielhälfte den Ball, sprintetet
über die linke Angriffseite, bis auf die gegnerische Torauslinie und legte
den Ball flach in die Mitte. Afrim Krasniqi war einschussbereit zur Stelle
und traf zum 2:2 Ausgleich. Wenig später hätten sich die Gastgeber über
einen Rückstand nicht beklagen können. Robert Rieger köpfte nach einer
Freistoßflanke von Timo Schäfer knapp am Tor vorbei.In der Schlussphase kamen die Machtolsheimer wieder besser ins Spiel. Eigentlich wäre das 2:2
leistungsgerecht und somit für beide Teams verdient gewesen. Der
Unparteiische wollte aber einen Sieger; eine andere Erklärung gibt es kaum
für seine Strafstoßentscheidung drei Minuten vor Spielende. Diese wurde von
den Gastgebern dankend mit dem Treffer zum 3:2 angenommen.
Die zweite Mannschaft blieb in Machtolsheim
ebenfalls ohne Punkte, hatte dies sich aber selbst zuzuschreiben. Das Team
der gastgebenden Mannschaft hatte bis dato kein einziges Spiel gewonnen und
trat auch entsprechend auf. Unsere Elf verstand es aber nicht das Spiel für
sich zu entscheiden. Entweder wurden die erarbeiteten Torchancen vergeben,
oder rutschten unsere Spieler zur Verärgerung unseres Trainers auf dem
tiefen Boden aus. Das richtige Schuhwerk könnte her wohl für Abhilfe sorgen. Nicht so leicht abzustellen sind
Unaufmerksamkeiten, die in den ersten 15 Minuten nach dem Seitenwechsel
auftraten. Diese nutzten die Gastgeber und erzielten in diesem Zeitraum 3
Tore. Alle Hoffnung konnten wir somit begraben, und drei Punkte abschreiben.
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